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Deutschland benötigt ein aktives und abgestimmtes Wolfsmanagement

Die agrarpolitischen Sprecher der CDU-Fraktionen in den Bundesländern trafen sich zu einer gemeinsamen Klausurtagung in Stade. Es wurde sich in der „Stader Resolution“ auf  eine gemeinsame Linie im Umgang mit dem Wolf verständigt. Darin wird der Bund aufgefordert, ein aktives Wolfsmanagement zu etablieren. Hierzu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Guido Heuer:

 

„Der Wolf legt sich mit Blick auf seine Habitatwahl nicht auf einzelne Bundesländer fest. Er verbreitet sich in einer zunehmenden Geschwindigkeit in vielen Bundesländern Deutschlands. Daher schilderten die agrarpolitischen Sprecher während ihrer Klausur auch ähnliche Probleme im Umgang mit dem Wolf und fordern für ein einheitliches Vorgehen vom Bund ein Konzept zum aktiven Wolfsmanagement.

 

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, die einen Fortbestand der Weidetierhaltung und auch der Schäferei, vor allem an Deichlinien entlang von Flüssen und Küsten, sichern.  Nutztierhalter müssen bei Rissvorfällen schnell und unbürokratisch entschädigt werden. Hier wäre eine Beweislastumkehr, wie sie bereits in Sachsen praktiziert wird, bundesweit einzuführen. Darüber hinaus waren sich die Sprecher einig, dass in Abstimmung mit der Europäischen Kommission die rechtlichen Grundlagen für die Ausweisung von wolfsfreien Zonen geschaffen werden müssen.

 

Bei einem jährlichen Zuwachs der Population von 30 Prozent ist eine Regulierung unabdingbar. Zu prüfen ist, ob der Wolf bei Erreichen eines günstigen Erhaltungszustandes der Population, dem Jagdrecht unterzogen werden kann.“

Redaktion

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