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Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete

Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Susanne Hennig-Wellsow, begrüßt alle konstruktiven Bemühungen, zu einer Einigung über das von den rot-rot-grünen Koalitionspartnern angestrebte Landesaufnahmeprogramm zur Evakuierung von Geflüchteten aus den Elendslagern auf den griechischen Inseln wie Moria auf Lesbos zu kommen. 
 
Zugleich drängt Hennig-Wellsow auf einen schnellen Erfolg. „Angesichts der Lage der Menschen in den Elendslagern von Moria auf Lesbos und anderswo dürfen wir uns weitere Verzögerungen nicht leisten“, so Hennig-Wellsow. „Die Menschen dort brauchen jetzt die gemeinsamen sachorientierten Lösungen, von denen immer die Rede ist.“
 
Eine europäische Lösung, wie sie von der Bundesregierung jedenfalls den Worten nach angestrebt wird, komme offenbar nicht in Gang, kritisiert die Fraktionsvorsitzende weiter. Um den vor Krieg und Not geflüchteten Menschen in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln zu helfen, setze DIE LINKE im Thüringer Landtag weiter auf eine Aufnahmeerlaubnis aus humanitären Gründen auf Landesebene.
 
„Die Lage in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ist für die dort untergebrachten Menschen unerträglich. Angesichts einer derartigen gesundheitlichen und menschenrechtlichen Katastrophe ist Handeln dringend nötig“, so Hennig-Wellsow.
 
Derzeit stellt die weltweite Corona-Pandemie für viele Menschen hierzulande eine große Herausforderung dar. Auch in solchen Zeiten dürfe Solidarität nicht hinten anstehen. Die Erfahrungen zeigten zudem, so Hennig-Wellsow weiter, dass es in Thüringen eine breite Unterstützung und ein beeindruckendes Engagement für Geflüchtete gebe. An dieser Stelle dankt die LINKE-Politikerin ausdrücklich allen, die sich für eine humanitäre Flüchtlingspolitik, für gelingende Integration, für Solidarität und Verständigung einsetzten.
Redaktion

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